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Der Roman beginnt im Jahre 1940, als die 17-jährige Francesca Hals über Kopf ihr zu Hause verlässt und bei einem Freund Unterschlupf sucht. Zuvor hatte sie zu ihrem großen Entsetzen herausgefunden , dass ihr Vater entgegen sein Versprechen über vier Jahre all ihre Briefe anstatt an ihre Freundin Maddalena weiterzuleiten, lediglich aufbewahrt hatte. Als Kinder waren die beiden unzertrennlich gewesen. Francesca bewunderte den unbändigen Willen und Freiheitsdrang ihrer Freundin. Nachdem Maddalena sich jedoch 1936 selbst bezichtigt hatte , einen jungen Mann getötet zu haben, wurde sie in eine Heilanstalt eingewiesen. Dieser Teil der Geschichte wird in dem Vorgängerroman erzählt, wobei jedoch beide Bücher durchaus unabhängig voneinander gelesen werden können.
Als Maddalena aus der Nervenheilanstalt entlassen wird, wünscht sich Franziska, in ihr die alte Freundin wieder zu finden. Aber der Aufenthalt in der Klinik mit ihren unmenschlichen Zuständen hat Maddalena verändert. Während Francesca versucht, sich ihrer Freundin wieder anzunähern, sind sie und ihre Freunde aufgrund der politischen Situation gezwungen, Stellung zu beziehen. Denn im Ort gewinnen zunehmend die Faschisten die Oberhand und der Krieg rückt näher.
Der Roman ist eine spannende Geschichte über die Freundschaft, junger Menschen und insbesondere zweier Frauen in einer Zeit, die von einem konservativen Frauenbild geprägt ist sowie durch große politischen Unsicherheiten und Umwälzungen erschüttert wird.
Das Buch zieht einen rasch in seinen Bann und nur zu gerne würde man am Ende den jungen Menschen in ihrem Leben weiter folgen.