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Belletristik

Mit einem Fuß im Paradies

Ron Rash
Mit einem Fuß im Paradies

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»Einer der besten lebenden englischsprachigen Autoren.« Richard Russo

South Carolina, Anfang der 1950er-Jahre. Sheriff Will Alexander weiß, dass der
im ganzen Tal bekannte Schläger und Störenfried Holland Winchester ermordet
worden ist – sein Problem ist nur, dass er trotz intensiver Suche auf den von Dürre
geplagten Feldern weder eine Leiche noch hilfreiche Zeugen finden kann.
Mit präziser und zugleich geradezu urwüchsiger Sprache erzählt Ron Rash aus vier
verschiedenen Perspektiven das Drama eines Ortes und von den Konflikten einer
alteingesessenen Gemeinschaft …

Empfohlen von Thomas Coenen

Thomas Coenen

Wir sind in den 1950er-Jahren, Grenze von Nord- und Süd Carolina. Der Menschenschlag der hier wohnt, ist Entbehrungen und Mühsal gewohnt und die extreme Dürre in diesen Tage ist da auch nicht hilfreich. Sheriff Will Alexander wird mit dem Mord an einem Veteranen und Unruhestifter konfrontiert aber er hat ein Problem: keine Leiche! Rash lässt den Leser die Geschichte dieser Tat in jedem Kapitel aus den Augen einer anderen beteiligten Person miterleben und Stück für Stück werden die Hinter- und Beweggründe offenbart. Diese Mischung aus Gesellschafts- und Kriminalroman besticht durch ihre lakonische Sprache und die glaubhaften Charaktere. Ich würde sogar behaupten, daß der Mord an Holland Winchester schon ganz knapp an das „perfekte“ Verbrechen heranreicht, denn das war ein Meisterstück. Rash nutzt das Offensichtliche perfekt zur Tarnung aber mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.