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Belletristik

Tata

oder das Geheimnis meiner Tante Colette | Der fesselnde Bestseller über Familiengeheimnisse von Frankreichs meistgelesener Autorin Valérie Perrin

Valérie Perrin
Tata

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»Colette ist wieder gestorben. Dieses Wort gibt es nirgendwo. Nochmals sterben, das gibt es nicht.«

2010 – Die Polizei kontaktiert Agnès: Ihre Tante, Colette Septembre, sei soeben verstorben. Doch Colette ist bereits seit drei Jahren tot. Agnès hält es für ein Missverständnis. Sie kehrt in das kleine Städtchen im Burgund zurück, das sie vor langer Zeit hinter sich gelassen hat, um die ominöse Tote zu identifizieren – eine Frau, die ihr einen Koffer voller Audiokassetten hinterlassen hat. Wer ist sie? Und wer wurde drei Jahr zuvor beerdigt? Die unscheinbare Tante entpuppt sich als zentrale Figur in einem Geflecht aus Geheimnissen und Sehnsüchten.

Kunstvoll zeichnet die gefeierte internationale Bestsellerautorin Valérie Perrin unvergessliche Figuren. Ein außergewöhnlicher Triumph der Erzählkunst.



Empfohlen von Jasmin Khalil

Jasmin Khalil

Gerade fertig gelesen hab ich diesen dicken Schmöker aus dem Gutkund Verlag. Die Regisseurin Agnès wird überraschend vieler ihrer Gewissheiten beraubt, als sie feststellt, dass ihre unscheinbare Tante „Tata“, ein wesentlich spannenderes Leben hatte, als bisher angenommen. Besagte Tante, die sie vor drei Jahren beerdigt hatte, ist nämlich nun erneut „gestorben“… Ein bisschen krimimäßig wird nun ihre Lebensgeschichte aufgerollt und gleichzeitig erzählt, wie Agnès ihr eigenes Leben endlich wieder auf die Reihe bekommt, nachdem ihr Mann sie verlassen hat. Gefallen hat mir das bunte Potpourri an Menschen und Lebensentwürfen und die vielschichtigen Geschichten auch auf verschiedenen Zeitebenen. Irgendwie ziemlich französisch - jeder stelle sich nun bitte vor, was ich darunter verstehe - fand ich diesen Roman, mit dem man wunderbar in eine ganz andere Welt abtauchen kann. Nicht schrecken sollte einen, dass wirklich viele verschiedene sozialkritische Themen aufgegriffen werden – für meinen Geschmack etwas too much. Aber weil die Geschichte so gut erzählt war, konnte ich gern drüber hinwegsehen.